CAMPING INFORMATIONEN



Bettenburgen - auch Hotels genannt - sind absolut nichts für uns. Es gibt Orte an denen man es nicht vermeiden kann, sich eine derartige Unterkunft zu suchen. Orte an denen man nicht mit dem Wohnmobil hinkommt. Da kommt es leider auch schon mal vor, dass wir in einem Bett schlafen, in der für uns gefühlt, schon tausende Menschen drin gelegen haben. Wir ziehen es lieber vor, in unserem eigenem Bett im Wohnmobil zu schlafen. Zudem haben wir so unser zu Hause immer dabei.

 

Über die Jahre hinweg - unterwegs mit Mann und Wohnmobil - haben wir bereits unzählige Campingplätze getestet. Dabei haben wir oft festgestellt das die Bewertungen, die man zu den Plätzen oft vorab über Google liest, überhaupt nicht mit den eigenen Erfahrungen übereinstimmen. Da uns dies oft geärgert hat habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, unsere eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen. In langen Berichten über die Campingplätze, die wir bereits besucht haben, schreibe ich bis ins kleinste Detail alles was mir wichtig erscheint.

 

Teilweise runde ich die Berichte auch noch mit eigenen Bildern ab. Leider haben wir nicht immer welche gemacht, doch für die Zukunft achte ich darauf, dass ich die wichtigsten Themen wie Sanitäreinrichtung und Stellplatz auch bebildere. 

 

Viel Spaß beim durchstöbern und lesen der Berichte.


BACKOFEN OMNIA


Im Wohnmobil einen Backofen zu haben, kann Gold Wert sein. Auf unseren Touren habe ich Ihn immer wieder vermisst. Wir haben eine hochwertigere Ausstattung im Wohnmobil, doch fehlte bei dieser ein Backofen. Gerade wenn man außerhalb von Deutschland unterwegs ist und man Brot und Brötchen unterwegs nicht so findet, wie man es aus Deutschland kennt, sucht man nach Alternativen. Zudem backe ich gerne und brauche auch mal einen leckeren Auflauf, zur Abwechslung. Wir hatten erst überlegt uns einen Minibackofen zuzulegen. Da wir im Wohnmobil allerdings keinen geeigneten Platz gehabt hätten und die Alternative Garage gewesen wäre, entschied ich mich dann doch lieber zu verzichten. Ich will ja nicht ständig rein und raus gehen, wenn ich in der Küche etwas zubereite und ich aber draußen den Backofen im Auge behalten muss. Auf unserer Ostsee-Schweden-Norwegen Route lernten wir eine Berliner Familie kennen, die uns ihren Camping Backofen zeigten. Ich war gleich hin und weg von dem Ofen, konnte man diesen doch direkt auf der Kochplatte nutzen. Zu Hause suchte ich im Internet danach und stieß auf der Seite von Fritz Berger, auf ein Jubiläumsangebot, wo er um über 20,00 € reduziert war, zudem auch gleich noch zwei Zusatzteile dabei hatte. Was für ein Glück. So konnte ich den gesparten Betrag gleich noch nutzen, um mir das Rezeptbuch zum Backofen mit zu bestellen. 

 

Der Camping Backofen ist von Omnia, wird als Ofen für den Herd ausgewiesen. Er kann als ganz normaler Ofen gesehen werden, in dem man alles zubereiten und backen kann, was man in einem normalen Backofen auch kann. Er besteht aus drei Teilen, einem Unterteil aus Stahl, einer Backform aus Aluminium und einem Deckel, der ebenfalls aus Aluminium ist. Als Zubehör bekommt man ein Aufbackgitter, dass die Zubereitung von Aufbackwaren erleichtert. Versucht man in dem Backofen Brötchen aufzubacken, ohne das man zusätzlich das Aufbackgitter nutzt, brennen die Brötchen stellenweise an. Hinzu kommt noch eine Silikonform, die hilft das selbstgebackenes nicht im Backofen anbrennt und zudem leichter aus der Form zu bekommen ist. Sie lässt sich einfach reinigen und dient als eine Art Backpapierersatz.


CAMPING GESCHIRR


Da wir im Wohnmobil wie alle anderen auch, nur ein beschränktes Zuladungsgewicht haben, mussten wir um Gewicht zu sparen, Einschränkungen an alltäglichen Dingen vornehmen. Als wir unser Wohnmobil kauften, haben wir für die Ausstattung erst einmal alles von zu Hause mitgenommen, was wir für den Alltag benötigten, um auf unsere erste Tour zu gehen. Bevor wir diese antraten, fuhren wir bei einem Müllunternehmen ran und baten dort, unser Fahrzeug wiegen zu dürfen. Wichtig ist dabei, dass sich bei Wiegung auch die Passagiere mit im Fahrzeug befinden. Zum Glück hatten wir diesen Schritt getan, stellten wir dadurch nämlich fest, dass wir schon fast 100 kg schwerer waren, als erlaubt. So war es uns unmöglich auf unsere erste Tour zu gehen und hieß nun, noch einmal zu Hause ran zu fahren und alles auszupacken, was wir nicht wirklich benötigten.

 

Mittlerweile haben wir vieles was wir im Wohnmobil als Ausstattung für unterwegs benötigen, umgerüstet. So wurden aus den schweren Tellern, Tassen und Gläser, die wir immer extra von zu Hause mitgenommen hatten, einfache Kunststoff Utensilien. Das gleiche auch bei Kellen, Pfannenwender & Co. Zu Hause lege ich wert auf hochwertigere Ausstattung und habe daher, so gut wie alles, aus Edelstahl. Tauscht man dies alles aus, kann man schon einige Kilo einsparen. 

 

Was allerdings nie fehlen darf, ist unsere Thermoskanne von STANLEY. Jahrelang hatten wir verschiedene Thermoskannen, mit denen wir auf Dauer nie zufrieden waren. Gerade beim Campen, möchte man nicht ständig Tee oder Kaffee kochen, da man ja eigentlich zum relaxen und nicht für alltägliche Haushaltsatmosphäre unterwegs ist. Wenn ich morgens zum Frühstück eine Kanne voll aufsetze, muss der Inhalt auch am Nachmittag oder auch frühen Abend, noch als Heißgetränk genießbar sein. Nach mehreren Fehlkäufen an Thermoskannen, nahm ich mir dann mal etwas mehr Zeit für dieses Thema und recherchierte im Internet, um die beste Thermoskanne zu finden. So stieß ich auf die Marke STANLEY, die als Marke für Camping Zubehör, bereits seit 1913 auf dem amerikanischen Markt standhaft war. Nach lesen in verschiedenen Foren und von Testberichten, entschied ich uns eine Thermoskanne dieser Marke zu bestellen. Ich bin froh das ich mir die Zeit genommen habe, denn seit dem wir unseren STAN (wie wir unsere Thermoskanne getauft haben) besitzen, haben wir sogar nach 12 Stunden noch Heißgetränke. Vom Preis her, war die Kanne zum Vergleich von anderen Thermoskannen, etwas teurer als der durchschnittliche Kaufpreis. Bei dem was wir allerdings schon an Geld in Thermoskannen verschwendet haben, war es eine sehr gute Investition in die Zukunft und gegen unsere Wegwerfgesellschaft.


GPS-KOORDINATEN, LÄNGEN- UND BREITENGRAD


Schon des Öfteren ist mir aufgefallen, dass einige Camping- und Stellplätze nur mit Adressen ausgewiesen werden. Auch wurden wir unterwegs schon einmal nach den GPS-Koordinaten von dem Ort gefragt, an dem wir gerade standen. Da wir unser Navigationsgerät nur mit Adressen füttern, benötigen wir die GPS-Koordinaten eigentlich nicht. Mittlerweile füge ich Sie aber auch auf einigen Unterseiten unserer Internetseite mit ein. Manchmal ist es tatsächlich so gewesen, dass ich alleine durch die Suche auf Google, keine finden konnte. Nun habe ich eine Internetseite gefunden, auf der man einfach die Adresse eingeben kann und dann bekommt man die dazugehörigen GPS-Koordinaten, sowie Längen- und Breitengrad angezeigt. Eine super Seite, die ich euch gerne im nachfolgenden Button verlinke, damit ihr Sie auch nutzen könnt.

Herzlichen Dank an den Inhaber der Seite www.laengengrad-breitengrad.de


WOHNMOBIL MIETEN ODER VERMIETEN


In Facebook Gruppen zum Thema Camping, habe ich des Öfteren gelesen, dass es Wohnmobil Besitzer/innen gibt, die ihr Fahrzeug auch gerne an andere Menschen vermieten würden. Viele können aus zeitlichen Gründen nur zwei/drei Wochen im Jahr damit verreisen, so dass es überwiegend nur nutzlos rum steht. Mittlerweile gibt es auch einen Anbieter, über den man sein Wohnmobil vermieten und dabei etwas Geld verdienen kann.

 

Für Menschen die kein eigenes Wohnmobil besitzen, besteht auch die Möglichkeit, über diesen Anbieter Mietmobile in der Nähe zu finden. Der Anbieter wirbt mit bereits über 1.300 angebotenen Fahrzeugen. Somit ist "Car Sharing" nun auch unter den Campern angekommen. Für uns selbst würde es nicht in Frage kommen, da wir unser Wohnmobil zu oft selbst benötigen und wir es lieben und pflegen, wie ein Kind. 

 

Über den Banner kommt ihr direkt zur Seite vom Anbieter.

 

Wohnmobil PaulCamper vermieten

Seit Jahren auf dem Markt und Europas größte Wohnmobilvermietung, ist McRent. Vorrausetzungen bei dem Anbieter sind:

 

- gültiger Personalausweis oder Reisepass

- Führerscheinbesitz der Klasse B seit mindestens einem Jahr; bei der Gruppe Premium mindestens drei Jahre und Führerscheinklasse 3 bzw. C/C1

- Mindestalter des Mieters für die Gruppen Sonderklasse, Compact, Family und Comfort beträgt 21 Jahre; für die Gruppe Premium beträgt das Mindestalter 25 Jahre

- bei Anmietung ist eine Kaution in Höhe von 1.200,- € per Kreditkarte (Mastercard oder Visa) oder per EC-Karte zu hinterlegen